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Spielbericht zur Niederlage der Männer:

    Gar nicht so weit weg

    SpG TSV Großschönau – TSV 1861 Spitzkunnersdorf 2:1 (1:1)

    Beim schweren Auswärtsspiel in Großschönau fielen erneut viele Spieler aus, aber man konnte noch eine einigermaßen vorzeigbare Truppe auf den Platz schicken. Die Anfangsphase verlief weitgehend unspektakulär, ehe Paul Neumann, in Folge eines Eckballs, einen herrlichen Treffer erzielen konnte. Sein Schuss aus gut 18 Metern schlug genau unter die Latte ins Dreiangel ein. Wenig später kontert Spitz stark und Lennard Wießner kommt frei vor dem Keeper zum Abschluss, bekommt den Ball aber nicht an diesem vorbei. Fast im direkten Gegenzug fällt der Ausgleich, als ein eigentlich ungefährlicher Schuss abgefälscht wird und der Nachschuss mit letzter Kraft über die Torlinie hoppelt. Nun war Spitz für eine Weile zu unorganisiert und zu offensiv eingestellt, wodurch der Gastgeber immer wieder zu viel Raum zum Spielen hatte. Allerdings scheiterten die Versuche entweder an Robin Jähnke oder der eigenen Verspieltheit. Nach dem Seitenwechsel gehen die Hausherren durch einen direkt verwandelten und abgefälschten Freistoß in Führung und Spitz muss in der Folge drei Mal verletzungsbedingt wechseln, was der eigenen Struktur im Spiel natürlich nicht gut bekam. Großschönau hatte nun zwei, drei gut herausgespielte Möglichkeiten, die Abschlüsse waren aber nicht zwingend genug. So wirklich gefährlich wurde es am Ende aber nur einmal, als der Ball binnen Sekunden gegen beide Pfosten sprang. Auf der Gegenseite war aber auch Spitz immer wieder im Strafraum der Heimelf zu Gast. Die besten Möglichkeiten hatte Max Stöcker, nach feinem Zuspiel von Robin Rößler, doch sein Abschluss landete am Querbalken. Wenig später fehlten bei einem Kopfball von Robin Rößler nur Zentimeter. In der Schlussphase wurde es vor dem Tor der Gastgeber noch einmal brenzlig. Bei einem Eckball räumt der Torsteher der Heimelf Robin Rößler rustikal aus dem Weg, um den Ball wegfausten zu können. Eine vergleichbare Szene gab es schon im ersten Durchgang, dabei spielte der Keeper noch nicht einmal den Ball, sondern nur den Kopf von Robin. In beiden Fällen sah der Schiedsrichter kein Vergehen des Torhüters. Das haben einige Menschen auf und neben dem Platz durchaus anders empfunden.

    Fazit: Wir haben, gemessen an den aktuellen Möglichkeiten, eine ordentliche Leistung auf den Platz gebracht. Die Gastgeber waren einen Tick frischer, spritziger und ballsicherer, weshalb das Ergebnis unter dem Strich in Ordnung gehen mag. Aber man war bis zum Schlusspfiff in der Lage, das Tor der Heimelf unter Bedrängnis zu bringen und mit ein bisschen Glück fällt am Ende sogar noch ein Punktgewinn dabei ab. Hoffen wir nun, dass die neuerlichen Verletzungen nicht zu gravierend sind, denn weitere Ausfälle kann dieser Kader nicht vertragen. (MiE)

    Aufstellung: R. Jähnke, N. Wald, A. Rudolf (Mi. Enders), D. Fournes, Ma. Enders (M. Stöcker), P. Neumann, T. Horeni (E. Rößler), R. Brendel, M. Wlach, R. Rößler, L. Wießner

    Tor: P. Neumann